Der Bereich der Fotoausrüstung ist einer der Wichtigsten, um gute Ergebnisse zu erzielen und das Maximum aus der Kamera zu kitzeln.
Ich werde hier auf die drei wichtisten Dinge eingehen, die für die Fotoausrüstung unerlässlich sind: die Kamera, das Objektiv und das Stativ. Ich fasse mich jedoch mit den ersten Kapitel etwas kürzer, da ich mehr von der praktischen Seite der Fotografie berichten möchte.
(Digital)Kamera:
Dies ist wohl unerlässlich, wenn es darum geht Fotos zu machen. Prinzipiell ist es egal, ob digital oder analog jedoch werde ich im späteren Verlauf genauer auf die digitale Fotografie eingehen und meine Tipps und Tricks sind ebenfalls nur für die digitale Fotografie.
Man könnte gerade in diesem Punkt ganze Romane verfassen, was die Kamera an sich angeht. In den Beispielen gehe ich von einer digitalen Spiegelreflexkamera aus (DSLR).
Fest steht jedoch, dass die Kamera einen manuellen Modus haben sollte und sofern sie Poster erstellen wollen bedarf es einer Megapixel Anzahl von ungefähr 6.1. Dann können Sie ohne Probleme (Voraussetzung ist hierbei, dass es sich um keine Ausschnittvergrößerung handelt) ein Poster mit den Maßen 30 mal 45 cm erstellen.
Ich selbst fing mit einer analogen Spiegelreflex an und ging dann zu einer Kompaktkamera über. Seit 2006 fotografiere ich nur noch mit einer digitalen Spiegelreflexkamera. Wer sich diese nicht finanziell eher nicht lleisten kann, sollte auf eine Kompakte (digital) ruhig umrüsten, die gibt es inzwischen für erschwingliche Preise. Wobei die DSLRs auch immer günstiger werden.

Objektiv:
Wenn Sie nicht über eine kompakte Kamera verfügen, die schon ein Objektiv besitzt dass entweder erweiterbar ist oder aber mit Vorsatzlinsen erweitert werden kann, so haben Sie die Möglichkeit sich ein Objektiv zuzulegen.
Standardobjektive sind z.B. im Fall von Canon das EF(S)* 18 – 55.
Darüber hinaus gibt es Weitwinkel, Teleobjektive, Makroobjektive und zu guter letzt Spektive. Mit letztere werde ich mich jedoch nicht befassen.
*= Neben den EFS Objektiven, die es für Kleinbildformatkameras (35mm) gibt, gibt es EF Objektive, die für Vollformatsensoren geeignet sind. Im Beispiel der EOS Reihe ist es so, dass die EF Modele bei Kleinbildkameras kompatibel sind.

Stativ:
Neben der Kamera ist das Wichtigste das Stativ. Egal ob es sich um Langzeitbelichtungen handelt oder nicht, das verwackeln bei Aufnahmen liegt zu 90% daran, dass die Meisten nur knipsen und somit ohne Stativ unterwegs sind. Sicher ist es Geschmackssache, jedoch sind die Ergebnisse eindeutig. Bei demselben Motiv ist das mit Stativ aufgenommene Foto immer besser. Sie selbst können den Test machen und ist der Stabilisator noch so gut, wird es die Qualität eines Stativs nie toppen können.
Diese grundlegenden Dinge sind das a und o in der Fotografie.. Abgesehen von den jeweiligen Herstellern ist es gerade bei Objektiven und Stativen eine Preissache.
Wichtig bei dem Kauf ist es, dass man für seinen Geldbeutel das maximale rausholt. Eine Faustregel besagt: „Wer billig kauf, kauft teuer.“ Und nicht selten trifft es zu.
Der kommende Teil beschäftigt sich mit Reflektoren, die richtige und geeignete Ausrüstung und anschließend werde ich Ihnen die wichtigen Begriffe, wie Blende und Verschlusszeit erklären.
Bis dahin viel Spaß mit der Fotografie.
Ihr Martin Beschorner